Abschied nehmen: Warum ein würdevoller Ort die Verarbeitung der Trauer erleichtern kann

Die Art auf die wir Abschied nehmen und der Einfluss den sie auf unseren Umgang mit Verlust haben kann

Wenn ein Tier, dass Teil unserer Familie geworden ist, von uns geht, brauchen wir Unterstützung. Wir brauchen Organisation, Familie und Freunde die uns unterstützen können, aber auch einen Ort, der uns den Abschied erleichtern und an den wir auch immer wieder zum Trauern zurück kehren können. Einen Ort, der Abschied abschliessen kann, uns aber auch immer wieder willkommen heißt um unsere Erinnerungen und Erlebnisse zu verarbeiten oder auch einfach um immer wieder noch einmal nahe bei unserem geliebten Tier sein zu können.

Der Tod eines Haustieres erschüttert uns. Wir verlieren nicht nur ein Tier sondern einen Teil unseres Alltags, eine emotionale Stütze. Eine Katze mit der wir jeden Tag gespielt haben und sie beim herumtollen beobachtet haben, ein Hund den wir immer wieder abends auf dem Sofa gekuschelt haben oder ein Pferd das wir über lange Zeit unseres eigenen Lebens gepflegt und ihm tiefes Vertrauen geschenkt haben: ein jahrelanger Begleiter fehlt plötzlich.

Leider fehlt uns in Deutschland oft der gesellschaftliche Raum, der unseren tiefen Schmerz auch ernst nimmt. Wir müssen uns Dinge anhören wie „Das war doch nur ein Tier“, die vielleicht tröstend und nicht böse gemeint sind, die Wunde der Trauer aber in der Realität nur weiter öffnen. Es wird immer wieder unterschätzt wie die Art der Abschiednahme beeinflusst, wie gut wir den Verlust verarbeiten können.

Trauer als Teil des Abschieds

Wenn man Psychologen und Trauerbegleiter fragt, dann sind sie sich einig in einer Sache: Der bewusste und würdevolle Abschied ist kein Luxus, sondern Teil des Trauerprozesses. Wir können einen Abschluss finden und unserem Verlust einen Rahmen schenken. Wir müssen die Trauer nicht vergessen – der Abschied öffnet uns die Möglichkeit weiterzuleben.

Wichtig ist vor allem: wir brauchen Zeit. Zeit um Abschied zu nehmen, Zeit unseren neuen Alltag anzunehmen und Zeit zu trauern. Kein Zeitdruck oder Taktung, kein Gefühl schnell fertig werden zu müssen. Etwas das uns bei Animalium besonders am Herzen liegt. Wir möchten nicht die letzte Station sein, sondern vielmehr der Ort, an dem der Beginn des Abschieds einen Raum findet.

Die Bedeutung eines Abschieds in Würde

Wir bieten Tierhaltern die Möglichkeiten ihr Tier entweder persönlich zu bringen oder es von uns abholen zu lassen. In unseren Trauerräumen können sie in völliger Ruhe Abschied nehmen, sowohl allein, als auch mit der Familie. Auch während der Kremierung dürfen die Tierhalter weiter anwesend sein – wenn sie es möchten. Auch wer dabei nicht anwesend ist, wird immer das Gefühl haben können, sein Tier in guten Händen gelassen zu haben.

Nach der Kremierung gibt es weitere Möglichkeiten. Einen Ort um das Tier jederzeit wieder zu besuchen, bietet der Gedenkgarten oder das Kolumbarium, in dem eine Urne ihren festen Platz findet. Auch ein persönlicher Brief oder ein selbstgemaltes Bild der Kinder, die dem geliebten Tier mitgegeben werden, können den Abschied erleichtern. Das kann auch durch einen kleinen Teil voller schöner Erinnerungen geschehen, zum Beispiel einen Pfotenabdruck oder ein Fell-Andenken.

Denn wer sein geliebtes Haustier würdevoll verabschiedet, der gibt sich selbst die Erlaubnis zu trauern. Und das ist keine Kleinigkeit.

Weil jedes Tier einen würdevollen Abschied verdient

Hier findest du alles für eine achtsame Planung: Kremierungsantrag, Vorsorge und persönliche Begleitung – respektvoll, transparent und in sicheren Händen.