Die Pollensaison beginnt – Was bedeutet das für Hunde und Katzen?

Der Frühling bringt nicht nur blühende Landschaften, sondern auch eine erhöhte Pollenbelastung. Während viele Menschen unter Heuschnupfen leiden, sind auch unsere tierischen Begleiter, insbesondere Hunde und Katzen, betroffen. Doch die Symptome und Maßnahmen unterscheiden sich je nach Tierart erheblich. In diesem Artikel erklären wir, wie man seinem Vierbeiner erfolgreich durch die Pollensaison helfen kann  

Pollenallergien bei Hunden

Hunde sind besonders anfällig für Pollenallergien, da sie viel Zeit draußen verbringen und direkten Kontakt zu Gräsern und Blüten haben.

Symptome bei Hunden:

  • Juckreiz, vor allem an Pfoten, Bauch und Ohren.
  • Hautausschläge oder gerötete Stellen.
  • Tränende Augen oder Atemprobleme.
  • Übermäßiges Kratzen und Lecken.

Maßnahmen für Hunde:

  1. Pflege nach dem Spaziergang: Die Reinigung der Pfoten und des Fells mit einem feuchten Tuch oder eine kalte Dusche hilft, um Pollen zu entfernen.
  2. Fellpflege: Das Fell verhältnismäßig kurz zu halten hilft, besonders bei langhaarigen Rassen, um die Pollenbelastung zu reduzieren.
  3. Wohnraum optimieren: Man sollte Hundebetten oder Decken regelmäßig waschen. Außerdem ist es hilfreich, abwaschbares Spielzeug zu verwenden. 
  4. Medikamentöse Behandlung: Antihistaminika oder Kortison können helfen, Symptome wie Juckreiz und Entzündungen zu lindern. Eine Hyposensibilisierung ist ebenfalls eine Option.

Pollenallergien bei Katzen

Katzen sind weniger häufig betroffen, da sie meist drinnen leben. Dennoch können sie durch Pollen in der Wohnung oder beim Lüften allergische Reaktionen zeigen.

Symptome bei Katzen:

  • Starker Juckreiz an Gesicht, Bauch und Gliedmaßen.
  • Hautirritationen bis hin zu kahlen Stellen durch übermäßiges Kratzen.
  • Atemgeräusche oder allergisches Asthma.
  • In seltenen Fällen Magen-Darm-Beschwerden.

Maßnahmen für Katzen:

  1. Wohnraum pollenfrei halten: Es sollte nach Möglichkeit nur bei geringem Pollenflug (z.B. nach Regen) gelüftet werden. Regelmäßiges Saugen und Wischen ist ebenfalls hilfreich. 
  2. Kontakt minimieren: Bei starker Pollenbelastung sollte sich die Katze drinnen aufhalten. 
  3. Medikamentöse Behandlung: Antihistaminika oder niedrig dosiertes Kortison können Symptome lindern. Eine Hyposensibilisierung durch regelmäßige Injektionen ist ebenfalls möglich.

Fazit

Die Pollensaison kann für Hunde wie auch Katzen belastend sein. Während Hunde oft direkt mit Pollen in Kontakt kommen, sind Katzen eher indirekt betroffen. Mit gezielten Maßnahmen wie Pflege, Prävention und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung kann man seinen Vierbeinern helfen, die Pollensaison gut zu überstehen.