Zahnstein beim Hund - erkennen, vorbeugen, behandeln

Zahnstein ist bei Hunden nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Dieser Artikel erklärt, warum Zahnhygiene wichtig ist, wie man Zahnstein vorbeugen kann und wann ein Tierarztbesuch notwendig ist.

Warum ist Zahnpflege für Hunde wichtig?

Zahnstein bildet sich aus Zahnbelag, einer Mischung aus Nahrungsresten, Bakterien und Speichel. Wird er nicht entfernt, verhärtet er sich und führt zu Zahnfleischentzündungen, Parodontitis oder sogar Zahnverlust. Außerdem können die Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und Organe wie Herz oder Nieren schädigen.

Wie erkennt man Zahnstein bei Hunden?

  • Gelbliche oder bräunliche Beläge auf den Zähnen
  • Unangenehmer Mundgeruch
  • Gerötetes oder entzündetes Zahnfleisch
  • Schmerzen beim Kauen oder Meiden harter Nahrung

Vorbeugung von Zahnstein

  1. Regelmäßiges Zähneputzen: Das Verwenden einer spezielle Hundezahnbürste und Zahnpasta sind hilfreich. Tägliches Putzen ist dabei natürlich ideal.
  2. Kauartikel: Kauknochen und Snacks unterstützen die mechanische Reinigung der Zähne.
  3. Gesunde Ernährung: Trockenfutter und rohes Gemüse wie Karotten können helfen, Plaque zu reduzieren.
  4. Zahnwachs: Durch das Auftragen nach dem Zähneputzen, soll die schnelle Neubildung von Plaque verhindert werden.
  5. Regelmäßige Kontrolle: Man sollte die Zähne regelmäßig von einem Tierarzt kontrollieren lassen.

Behandlung von Zahnstein

Hat sich bereits Zahnstein gebildet, sollte dieser professionell vom Tierarzt entfernt werden. Dies geschieht in der Regel unter Narkose. Hausmittel wie Zahngel oder Zahnsteinentfernungssets können helfen, sind aber bei starkem Befall keine Alternative zur tierärztlichen Behandlung. Eine frühzeitige Behandlung verhindert schwerwiegende Folgeerkrankungen und spart Kosten. Mit einer konsequenten Zahnpflege kann man allerdings die Zahngesundheit seines Hundes langfristig erhalten!